Die Avalon
Das Schiff
Geschichte
Die Avalon wurde gebaut, um durch die Portale der Erbauer zu reisen – einer alten Rasse, deren Ursprung den Kelteranern unbekannt ist. Vor Jahrtausenden hatten die Erbauer wohl eine Siedlung im Zentralgestirn der Kelteraner und errichteten daher eines ihrer Portale in einem nahen Sonnensystem.
Da die Flotte der Kelteraner keine Forschungsschiffe umfasste, die sich in einer bedrohlichen Umgebung behaupten konnten, entstand die Avalon als Langstreckenforschungsschiff – bestückt mit vielen Waffensystemen, die in zukünftigen Schlachtschiffklassen Verwendung finden sollten.
Eine künstliche Intelligenz optimiert die Schiffssysteme, erleichtert die Kommunikation mit der Crew und hilft bei Problemen mit den Dimensionsportalen der Erbauer.
Der Sternensammler
Weil die Avalon nach dem Durchqueren eines Portals nicht auf Versorgungsdepots vertrauen kann, wurde sie als „Sternensammler“ konzipiert: Sie kann in Sonnen und Gasriesen eintauchen und sogar Asteroiden einfangen, um daraus Legierungen herzustellen oder Energie- und Lebenserhaltungssysteme zu regenerieren.
Diese „Tankfahrten“ sind allerdings gefährlich und zeitlich begrenzt. Nach einem Eintauchen in eine Sonne steigt die Rumpftemperatur und verbraucht die kühlenden Stickstoffverbindungen, die anschließend neu gesammelt werden müssen. Treibstoff und Luftvorrat lassen sich so unbegrenzt auffrischen – viele andere Systeme benötigen dennoch Ersatzteile.
Landen kann die Avalon nicht, aber sie kann in eine Atmosphäre eintauchen und „Sauerstoff tanken“. Unterhalb der Promenadenflosse liegt eine große Gartenanlage, die neben Sauerstoff auch frische Nahrung produziert – nanotechnisch optimiert, KI-gesteuert und durch spezielle Züchtung auf schnelle Ernten ausgelegt.
Laborsektion, holografischer Astrometrieraum und diverse Forschungseinrichtungen ermöglichen es, fernab der Heimat Probleme ohne Hilfe des Planetaren Wissenschaftsrats oder der Technikakademie Torala auf der Citadel Station zu lösen.
Schiffssysteme
Struktur
- Verstärkte Nanotritiumelemente in den tragenden Strukturelementen.
- Pulswellendämpfer in Sektionen mit deckübergreifenden Räumen.
Lebenserhaltung
- Mineralisch-nitrionisch gesteuertes Ecosystem mit Biosphärenbereich (Gartenanlage) zur Sauerstoffgewinnung.
- Biotopenfilterungsanlage mit teils natürlichen, teils künstlich entwickelten Bakterien und Mikroorganismen zur Luftreinigung und zur Beschleunigung der Produktion im hydroponischen Zuchtbereich.
- Hydroponischer Zuchtbereich für Grundnahrungsmittel; KI-gestützte Verarbeitungsanlage für Nahrungsverteiler.
- Nhistrol-Aufbereitungsanlage mit Ionentauscher und CO²-Filtersystem Klasse III.
Sensoren
- Argos-XXII-Modul für Forschungsschiffe der Alpha-Klasse.
- Geologischer Mikroabtastemitter, metaklystische Lasersonde.
- Transsphärenradar mit Relaisnetzwerk für sondengestützte Aufklärung in Atmosphären und Nebeln.
- Langreichweitenscanner mit hochauflösendem Frequenzanalysator und ausfahrbaren Sensorspektrumspiegeln.
- Kurzreichweitenabtaster mit aktiver Reichweitenauflösung und passivem Multispektralmodus.
- Navigationssensoren der Klasse III für Hyperraumberechnungen und Kurskorrekturen im Null-G-Raum.
Schiffsantrieb
- Sublicht: zwei Doppel-Pulsar-XXI-Plasmatriebwerke mit magnetischer Richtungskontrolle, je 4 Triebwerkseinheiten pro Antriebspylon.
- Ionenstaustrahltriebwerk als Sekundärantrieb, 2 Einheiten in beiden Antriebspylonen.
- Hyperraum: modifizierter Donar II der Klasse 0,81 – die meisten Schiffe der Kelteraner erreichen nur 1,3 bis 1,01.
Datenverarbeitung
- Isotronisch gestütztes Datenverwaltungssystem KITRAR II.
- Biotronisches KI-System mit variabler Datenbankverknüpfung.
Energiegewinnung
- 12 Fusionsreaktoren Ceres III.
- 1 organisch induzierter Materieumwandlungsreaktor (experimentell).
Schutzeinrichtung
- Verstärkte Cintran-Panzerung.
- Strahlungs-/Temperaturschild „Tembrawaz“.
- Deflektorschilde Klasse III.
- Schilddeflektorgitter „Heimdall“.
Bewaffnung
- 98 leichte Turbolasertürme Typ „Geri“
- 48 mittelschwere Partikelbatterien Typ „Freki“
- 16 schwere Plasmaimpulskanonen Typ „Ragnarök“
- 4 Magnatronkanonen „Mjölnir“
- 2 taktische Langstreckenraketenwerfer
- 1 automatisierte 26-rohrige Multiraketenabschussvorrichtung
Medizinische Ausrüstung
- Datenbankgestützte Droidenarztsysteme.
- Seuchenbekämpfungsausrüstung und Biolaboratorien für Virenanalyse.
Hangarabteilung
- Backbord- und Steuerbordhangar mit Reparaturbuchten und Frachtsektionen außerhalb der Pylonen.
- Platz für ca. 64 Jäger, 16 Fähren und 8 Arbeitsdrohnen pro Hangardeck.
- Großraumhangar am Bauch zwischen Treibstofftank und Heck für bis zu 4 Schiffe in Fregattengröße.
- Zugang zu Industriefrachtaufzug, Werkstattbereich und Verladedeck für Fahrzeuge aus dem Frachtpark.